Blockflöte

Die Blockflöte ist eines der bekanntesten Musikinstrumente: Da sie oft als Einstiegsinstrument (ab 5 Jahren) Verwendung findet, werden ihr künstlerischer Wert sowie ihre klanglichen Möglichkeiten häufig unterschätzt.

Allen Kindern und Eltern ist zunächst die Sopran-Blockflöte ein Begriff. Ihre zwei oder auch drei Teile passen in einem Etui in jede Schultasche. Da sie nur halb so groß ist wie z.B. die Querflöte, Oboe oder Klarinette, klingt sie eine Oktave höher als notiert, hat daher einen hellen, durchsetzungsfähigen Klang und kann als Soloinstrument gegen ein ganzes Orchester anspielen.

Zur Familie der Blockflöte gehören aber auch die größeren und die noch kleineren Flöten: Die etwas längere Alt-Blockflöte sowie die doppelt so lange Tenor-Blockflöte haben schon die Stimmlage der Querflöte. Sie klingen wunderbar weich und biegsam. Daher heißt die Blockflöte im Italienischen „Flauto dolce“ („sanfte Flöte“). Noch länger sind Bass-, Großbass- und Subbassflöte, deren Löcher mit Hilfe von Klappen geschlossen werden. Noch kleiner als die Sopranflöte ist die Sopranino, für die z.B. Vivaldi fantastische, äußerst virtuose Konzerte komponiert hat. Nur halb so kurz ist das Gar klein Flötlein, das vor allem in der frühen Ensemblemusik eingesetzt wird.

Es gibt fantastische Musik für die Blockflöte vom Mittelalter bis zur Gegenwart, sowohl für ein Instrument allein oder mit Begleitung (Klavier, Cembalo, Orgel, Gitarre, Harfe, etc.), Kammermusik für zwei, drei und mehr Flöten, so dass die Schüler auch schon bald in einem Ensemble mitspielen können. Auch Jazz- und Pop-Klänge sind sehr effektvoll darzustellen.

Ein Vorteil: Wenn man erst eine Blockflöte gelernt hat, kann man nach und nach alle zu dieser Familie gehörenden Instrumente spielen und damit ein komplettes Orchester abdecken. So können auch viele Spieler zusammen als Blockflöten-Orchester Musik machen. – In Wettbewerben wie „Prima la Musica“ kann das Können unter Beweis gestellt und Preise gewonnen werden.

Unterrichtet wird Blockflöte von Alrun Pacher, Susanne Walter und Kim Klausberger.